Die Rheinstaumelder

Satzung

Hier steht alles, was man als wahrer Rheinstaumelder wissen muss. Welche Verpflichtungen auf einen zukommen, und welche Rechte man hat.

§ 1 Name, Sitz, Zweck
(1) Der Name des Vereins lautet „Rheinstaumelder“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz „e.V.“
(2) Er hat seinen Sitz in Köln.
(3) Der Verein sieht sich als Brücke zwischen Schifffahrt und Bevölkerung und versucht mit seinen Mitgliedern Auffahrunfälle an den sogenannten Hauptstaupunkten (HSP) zu verhindern und somit Natur und Bürger der Stadt Köln und der umliegenden Region zu schützen.

§ 2 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge
(1) Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede männliche, voll geschäftsfähige, natürliche Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
(2) Fördernde Mitglieder können natürliche oder juristische Personen werden. Fördermitglieder bekunden ihre Unterstützung des Vereins durch Unterschrift. Sie verfügen über kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und können nicht in den Vorstand gewählt werden. Die Förderung kann ausschließlich ideell oder ideell und materiell erfolgen.
(3) Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.
(4) Es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
(3) Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt, oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt.
(4) Jedes Mitglied verpflichtet sich dazu, in der Öffentlichkeit keine negativen Äußerungen in Wort, Schrift, Bild und/oder Ton über den Verein, dessen Vorstand oder dessen Mitglieder zu tätigen.

§ 5 Die Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vereinsvorstand.

§ 6 Der Vorstand
(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht aus fünf Mitgliedern, dem ersten, zweiten und dritten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.
(3) Der Verein wird nach außen vertreten durch den ersten Vorsitzenden jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied.
(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch die Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung und die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
(5) Der Vorstand trifft alle Entscheidung mit einfacher Mehrheit der Vorstandsmitglieder.
(6) Bis zur ersten Mitgliederversammlung übernehmen die Gründungsmitglieder die Funktion des Vorstands.

§ 7 Die Mitgliederversammlung, Zuständigkeit, Einberufung
(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
1. die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und
2. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
(2) Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt.
(3) Die Jahreshauptversammlung, kurz „HV“, wird einmal im Jahr, stets vom Abend vor Christi Himmelfahrt an bis Christi Himmelfahrt selbst, bei Rheinkilometer 691,9 linksrheinisch, abgehalten. Es herrscht Übernachtungszwang!
(4) Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung (per E-Mail) des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Der Einladung ist/sind eine Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen beizufügen.
(5) Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 beschlossen werden.

§ 8 Vereinszugehörigkeitsmerkmal
(1) Jedes Mitglied muss ein Taschenmesser der Marke “Opinel” (Mindestgröße 10) besitzen.
(2) Bei Veranstaltungen der Rheinstaumelder ist oben genanntes Taschenmesser stets am Mann zu tragen und auf Verlangen eines der Gründungsmitglieder seine Präsenz zu beweisen.

§ 9 Online-Portal
Jedes Mitglied ist damit einverstanden, dass sein Name und ein Foto von ihm auf der Internetseite der Rheinstaumelder (www.rheinstaumelder.de) veröffentlicht wird.

§ 10 Regeln zur Verköstigung von mitgebrachten Speisen und Getränken
(1) Probieren ist immer drin. Jedes Mitglied, das gerade etwas ess- oder trinkbares vor/bei/an sich hat, ist dazu verpflichtet, jedes andere Mitglied davon probieren zu lassen, sofern dies dessen ausdrücklicher Wunsch ist.
(2) Die höchstzulässige Probiermenge liegt bei Getränken bei zwei Durchschnittsschlücken und bei Nahrung bei einem normalen Bissen.
(3) Ausnahme: Sollte das zur Abgabe eines Probestückes aufgeforderte Mitglied weniger als ein Viertel der Ursprungsgröße besitzen, entfällt Paragraph 10 Punkt 1.

§ 11 Auflösung des Vereins
(1) Bei Auflösung des Vereins oder sonstiger rechtlicher Beendigung fällt das Vereinsvermögen an die Deutsche Leberhilfe e.V. oder deren Rechtsnachfolger. Das Vereinsvermögen ist ausschließlich zu dem in §1 dieser Satzung definierten Zweck zu verwenden.